Schulprofil am ERΛSMUS 

Allgemein    vermittelt    das    ERΛSMUS    Gymnasium    Kenntnisse,    Fähigkeiten    und    Fertigkeiten,    um    auf Studium    und    Beruf    vorzubereiten.    Dabei    sollen    die    Schülerinnen    und    Schüler    ihre    individuelle Leistungsfähigkeit   auf   der   Basis   ihrer   eigenen Anlagen   sowie   der   von   der   Schule   angebotenen   Lern-   und Förderbedingungen   entwickeln.   Das   Schulprogramm   nennt u.a.     die     folgenden     Schwerpunkte     bzw.     Zielsetzungen schulischer Arbeit am ERΛSMUS Gymnasium: Vorbereitung auf eine sich immer rascher verändernde Welt Vorbereitung auf eine zunehmend europäische und globale Kultur- und Arbeitswelt Werteorientierung durch Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe Europas Einsicht   in   die   Schlüsselstellung   der   Naturwissenschaften   bei   der   Bewältigung   zentraler   Zukunfts- probleme Befähigung und Ermutigung zur Kreativität Befähigung zur politischen und gesellschaftlichen Partizipation Mit   Beginn   des   Schuljahres   2009/10   ist   am   ERΛSMUS   Gymnasium   die   60-Minuten-Stunde   eingeführt worden.   Diese   grundlegende   Veränderung   der   Unterrichtsorganisation   wurde   vorgenommen,   um   den erhöhten   Anforderungen,   die   sich   durch   die   Schulzeitverkürzung   (G8)   ergeben,   entgegen   zu   wirken   und den   Schultag   für   Schüler   und   Lehrer   stressfreier   zu   gestalten.   Zum   Zweiten   ergeben   sich   aus   den längeren    Unterrichtseinheiten    auch    vielfältige    Chancen,    Forderungen    aktueller    Didaktik    wie    die individuelle    Förderung    oder    die    Umsetzung    kooperativer    Arbeitsformen    im    Unterricht    verstärkt    zu realisieren.    In    der    konkreten    Umsetzung    bedeutet    das,    dass    ein    Schüler,    der    bisher    32    Stunden Unterricht   pro   Woche   á   45   Minuten   hatte,   nun   24   Zeitstunden   Unterricht   hat.   In   diesem   Fall   wird   der Unterricht   am   ERΛSMUS   Gymnasium   an   fünf   Vormittagen   mit   jeweils   vier   Zeitstunden   und   zusätzlich   an zwei   Nachmittagen   mit   jeweils   zwei   Stunden   erteilt.   Ein   Fünftklässler   hat   nur   an   einem   Nachmittag Unterricht,     ein     Schüler     in     den     oberen     Jahrgängen     dagegen     an     zwei     bis     drei     Tagen.     Der Dienstagnachmittag   wird   als   "Kulturtag"   für Arbeitsgemeinschaften   eingeplant,   um   den   Schülerinnen   und Schülern    auf    freiwilliger    Ebene    Möglichkeiten    der    individuellen    Entfaltung    und    Schwerpunktsetzung innerhalb der Schule zu ermöglichen. Die   Schule   ist   aufgeteilt   in   die   durchgängig   vierzügige   Sekundarstufe   I   (Erprobungsstufe   mit   den   Klassen 5-6   sowie   die   Jahrgänge   7-9)   und   die   gymnasiale   Oberstufe   (Stufen   10-12),   die   mit   der   Vergabe   der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) abschließt. Besondere pädagogische Schwerpunkte 60-Minuten-Stunde feste Klassenverbände in den Klassen 5-9 "Journal": Schuljahres-Planer in der Sekundarstufe I Hausaufgabenbetreuung in den Klassen 5-7 Musische Begabtenförderung: Streicher- und Bläserklasse KOMPASS: Methodentraining in Klasse 5 und in den nachfolgenden Stufen Mentoren: Betreuung der Klassen 5-6 durch Oberstufenschüler Paten.T: Programm der individuellen Förderung zur Reduzierung der Zahl der Nichtversetzten “Schüler helfen Schülern": Unterstützung einzelner Schüler durch Oberstufenschüler Thementage für alle Stufen in der letzten Unterrichtswoche vor den Sommerferien Programm zur Entwicklung allgemeiner Lebenskompetenzen im Rahmen der Drogenpräventionsarbeit in den Klassen 5 und 6 Programm zur Drogenprävention (Aufklärung / Vorbeugung) Medienkonzept: fächerübergreifende und fachbezogene Vermittlung von Kompetenzen im Bereich der neuen Medien in den verschiedenen Jahrgangsstufen Betriebspraktikum in der 10. Jahrgangsstufe B.I.S.S.: Programm zur Berufsorientierung in der Oberstufe Schulbibliothek / Selbstlernzentrum (ausgestattet mit internetfähigen PC-Arbeitsplätzen) aktive Pause Sprachenfolge/Differenzierung in der Sekundarstufe I ab der 5. Klasse Latein plus Englisch oder Englisch (Regelklasse) oder Englisch (bilingualer Zweig) ab der 6. Klasse Englisch (Fortführung für Lateinanfänger) Latein oder Französisch als 2. Fremdsprache für Englischanfänger ab der 8. Klasse Französisch, Spanisch als 3. Fremdsprache oder     falls keine 3. Fremdsprache gewünscht wird: Informatik, Gesellschaftswissenschaften (Geschichte/Sozialwissenschaften), Experimentelle Chemie oder Mediale Gestaltung Wahlpflichtbereich II - Differenzierung In    den    Klassen    5-7    werden    die    Schülerinnen    und    Schüler    im    Klassenverband    nach    Stundentafeln unterrichtet,    die    für    alle    verbindlich    sind.    In    der    Oberstufe    werden    sie    Schwerpunkte    bilden    und    - innerhalb   vorgegebener   Pflichtbindungen   -   einige   Fächer   selbstständig   wählen   können.   Der   Übergang vom   Klassenverband   zum   Kurssystem   wird   durch   den   Differenzierungsbereich   (Wahlpflichtbereich   II)   in den Klassen 8 und 9 vorbereitet. Das   bedeutet,   dass   von   den   vorgeschriebenen   Wochenstunden   der   Klassen   8   und   9   ein   drei-   bzw. zweistündiger   Block   für   den   Differenzierungsbereich   vorgesehen   ist.   Die   übrigen   Stunden   gelten   als Pflichtbereich. Dem    Pflichtbereich    kommt    die   Aufgabe    zu,    für    alle    Schüler    die    gleichen    Voraussetzungen    für    den Abschluss   der   Sekundarstufe   I   (Versetzung   in   die   Jahrgangsstufe   10)   zu   schaffen   und   für   alle   eine gleichmäßig   breite   Fächererfahrung   für   den   Übergang   in   die   Sekundarstufe   II   (Jahrgangsstufen   10-12)   zu sichern. Der   Differenzierungsbereich   der   Klassen   8   und   9   bietet   den   Schülerinnen   und   Schülern   die   Möglichkeit, individuelle   Schwerpunkte   zu   setzen,   die   ihren   Neigungen   und   Interessen   entsprechen.   Von   besonderer Bedeutung   ist   hierbei   die   an   unserer   Schule   gegebene   Möglichkeit,   als   dritte   Fremdsprache   Französisch oder Spanisch zu erlernen. Die   Leistungsbewertung   im   Differenzierungsbereich   erfolgt   auch   auf   der   Grundlage   schriftlicher Arbeiten. Für   die   Klassen   8   und   9   sind   zwei   schriftliche   Leistungsnachweise   pro   Halbjahr   verpflichtend.   Eine Klassenarbeit    im    Schuljahr    kann    durch    eine    andere    Form    der    schriftlichen    Leistungsüberprüfung (Facharbeit)   ersetzt   werden.   Für   die   Versetzung   werden   die   Noten   aus   dem   Differenzierungsbereich   voll gewertet. Sekundarstufe II (Stufen 10-12) Nach   dem   neuen   Schulgesetz   ist   die   Stufe   10   die   Einführungsphase   der   gymnasialen   Oberstufe.   Dabei können   die   in   der   Sekundarstufe   I   begonnenen   Fremdsprachen   fortgeführt   werden.   Am   ERΛSMUS Gymnasium    wird    ab    2017    Italienisch    als    neu    einsetzende    Fremdsprache    in    der    Jahrgangsstufe    10 angeboten. Erfolgreiche   Absolventen    der    Klasse    10    der    Haupt-    und    Realschule    können    in    einem    dreijährigen Lehrgang   das   Abitur   erreichen;   Voraussetzung   ist   hierbei   der   Qualifikationsvermerk   der   abgebenden Schule. Nach    der    Einführungsphase    wird    in    der    Qualifikationsphase    (Jahrgangsstufen    11-12)    zwischen Grundkursen   und   Leistungskursen   unterschieden.   Nach   dem   aktuellen   Stand   wird   die   Abiturprüfung   in den beiden Leistungskursen und in zwei von den Schülern zu wählenden Grundkursen abgelegt. Schulabschlüsse Das   Ziel   am   ERΛSMUS   Gymnasium   ist   das   Abitur   (allgemeine   Hochschulreife).   Ferner   werden   -   wie   an den   anderen   Gymnasien   -   auch   Abschlüsse   vor   dem   Abitur   vergeben   wie   die   Fachoberschulreife   nach der Stufe 10. Begabtenförderung Das   ERΛSMUS   Gymnasium   fördert   in   besonderer   Weise   sprachbegabte   Schülerinnen   und   Schüler.   Auf der   Basis   eines   erhöhten   Stundenumfangs   in   Englisch   in   5-6   erfolgt   im   bilingualen   Zweig   Englisch   ab Klasse   7   der   Unterricht   auch   in   Erdkunde,   Geschichte   und   Politik   in   englischer   Sprache.   Der   bilinguale Zweig     wird     in     der     Oberstufe     fortgeführt     und     schließt     im     Abitur     mit     einer     entsprechenden Zusatzqualifikation ab. Ein   weiteres   bewährtes   Angebot   der   Begabtenförderung   besteht   in   den   Lateinklassen,   in   denen   die Schüler   neben   der   Fortführung   des   Englischunterrichts   der   Grundschule   Latein   als   2.   Fremdsprache bereits ab Klasse 5 lernen. Daneben   haben   interessierte   Schüler   in   der   Erprobungsstufe   die   Möglichkeit,   innerhalb   des   regulären Musikunterrichts   -unabhängig   von   der   gewählten   Eingangssprache-   ein   Blas-   oder   Streichinstrument   zu erlernen   (Musikklassen).   Diese   Förderung   wird   in   Kooperation   mit   der   Musikschule   des   Kreises   Neuss durchgeführt. Es   ist   geplant,   auch   nach   der   Schulzeitverkürzung   leistungsstarken   und   leistungswilligen   Schülern   die Möglichkeit    einzuräumen,    nach    der    Stufe    9.1    in    das    zweite    Halbjahr    der    Stufe    10    zu    springen ("Gruppenspringen").    Hierzu    werden    diese    Schüler    in    einer    Gruppe    zusammengefasst    und    durch entsprechende   Förderkurse   vorbereitet   und   pädagogisch   begleitet.   Weiterhin   bieten   wir   leistungsstarken und    leistungswilligen    Schülern    in    allen    Jahrgangsstufen    die    Chance,    individuell    eine    Klasse    zu überspringen. Hierbei werden die Schüler durch die Schule fachlich und pädagogisch unterstützt. Klassenarbeits- und Hausaufgabenkonzept Das   vorliegende   Klassenarbeits-   und   Hausaufgabenkonzept   basiert   auf   einem   Erlass   des   Landes   NRW, der   als   Ergebnis   des   Runden   Tisches   zu   G8/9   am   05.05.2015   aktualisiert   wurde   und   in   dieser   Form   mit dem    01.08.2015    in    Kraft    getreten    ist.    Der    Erlass    regelt    die    Grundsätze    für    die    Gestaltung    von Klassenarbeiten    und    Hausaufgaben    und    deren    Überprüfung    und    gibt    Richtwerte    für    den    zeitlichen Umfang vor. Das    hausinterne    Konzept    dient    dem    Zweck,    die    vorgegebenen    Richtlinien    umzusetzen    sowie    eine einheitliche   und   transparente   Regelung   zu   schaffen.   Es   gilt   grundsätzlich   für   die   Sekundarstufe   I.   Unter Beachtung     der     zunehmenden     Selbstständigkeit     der     Schülerinnen     und     Schüler     sowie     unter Berücksichtigung   individualisierter   Stundenpläne   sollen   die   Grundsätze   aber   auch   in   der   Sekundarstufe   II Anwendung finden. Eine     aktuelle     Version     des     Klassenarbeits-     und Hausaufgabenkonzeptes    am    ERΛSMUS    Gymnasium können      Sie      im      Lo-net      unter      folgendem      Link herunterladen. Hausaufgabenbetreuung (Silentium) Für   die   Schüler   der   Stufen   5-7   wird   eine   Hausaufgabenbetreuung   (gegen   Kostenbeteiligung)   angeboten. An    den    Tagen,    an    denen    kein    Nachmittagsunterricht    erteilt    wird,    findet    die    Betreuung    jeweils    im Anschluss   an   den   Unterricht   nach   einer   Mittagspause   (Möglichkeit   zu   einem   Mittagessen)   bis   jeweils 15.30 Uhr statt.   Dr. Elfriede Waldorf Stiftung Die   Stiftung   trägt   den   Namen   einer   ehemaligen   Biologie-   und   Chemielehrerin   unserer   Schule,   die   im Januar   1968   dreiundvierzigjährig   auf   einer   Indienreise   tödlich   verunglückte.   Zum   Gedenken   an   ihre einzige   Tochter    stellten    die    Eltern    der    Schule    ein    ansehnliches    Kapital    zur    Verfügung,    aus    dessen Erträgen    einzelne    Schüler    auf   Antrag    gefördert    werden    können.    Über    die    Vergabe    von    Stipendien entscheidet     das     Stiftungskuratorium,     das     aus     dem     Schulleiter,     zwei     Lehrervertretern     und     der Schulpflegschaftsvorsitzenden besteht.  
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